von links nach rechts: Thomas Rathgeb (Abteilungsleiter, LFK – Landesanstalt für Kommikation BaWü), Clarissa Henning (LFDI – Referentin des Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit BaWü), Stefan Selke (HFU), Dr. Markus Marquard (ZAWiW, Geschäftsführer des Zentrums für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Ulm), Dr. Jill Bühler (digilog@bw, Koordinatorin für das Verbundforschungsprojekt digilog@bw (Schwesterprojekt) Universität Mannheim

Im Hospitalhof in Stuttgart wurden am 2. Juni 2022 die Ergebnisse der Forschungsverbundes Digitaldialog 21 interessierten Bürgern und geladenen Gästen aus Politik, Wissenschaft und Praxis präsentiert. Ziel des interdisziplinären Projekts von Forschenden der Hochschule Furtwangen, der Hochschule der Medien (Stuttgart) und der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg unter Leitung von Prof. Dr. Stefan Selke (Hochschule Furtwangen) war es, ein Stimmungsbild zum digitalen Wandel in Baden-Württemberg zu erstellen. Im Fokus standen mögliche Wertekonflikte und neue Verletzbarkeiten durch die Digitalisierung. Die Forschungen in pandemischen Zeiten waren herausfordernd, zeigten jedoch die Bedeutung unterschiedlicher Perspektiven auf die Digitalisierung. Insbesondere ging es den Forschenden darum, Bürgerinnen und Bürger aktiv zu beteiligen. Die Projektergebnisse richten sich an unterschiedliche Zielgruppen wie Unternehmen, Politik, Bildungssystem und Zivilgesellschaft.

Projektleiter Stefan Selke betonte daher als Fazit, dass man „Digitalisierung stets im Plural denken sollte“. Im Rahmen des Projekts Digitaldialog 21 wurden auch konkrete Handlungswerkzeuge zur Reflektion und Gestaltung des digitalen Wandels erstellt: Das „Märchenbuch zur digitalen Ethik“ der Hochschule der Medien sowie der Film „Ein Schauspiel zum digitalen Wandel“ der Hochschule Furtwangen wurden in Form von Workshops präsentiert. Die Ergebnisse des Projekts Digitaldialog 21 werden Form eine Magazins für öffentliche Wissenschaft (www.zugluft.de) veröffentlicht.

Hintergrund:
Der Forschungsverbund Digitaldialog 21 wurde von 2019 bis 2022 durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) aus Mitteln der Landesdigitalisierungsstrategie digital@bw finanziert.